Vom Kundenauftrag zur
Lieferantenbestellung
Ohne Klick, mit Bremsen: merchantCENTRAL Trading vergleicht bei jedem Verkaufsauftrag die Angebote aller angebundenen Lieferanten-Connectoren, bestellt beim günstigsten Gesamtkosten-Lieferanten und liefert per Streckengeschäft direkt an Ihren Kunden – abgesichert durch Sicherheits-Gates, Freigaben und einen Not-Aus-Schalter.
Wie funktioniert automatische Beschaffung in Business Central?
merchantCENTRAL Trading ist ein Modul für Microsoft Dynamics 365 Business Central (Cloud) auf Basis des merchantCENTRAL Hubs. Bei jedem Verkaufsauftrag – etwa aus einem Marktplatz-Import – vergleicht es die Angebote aller angebundenen Lieferanten-Connectoren (ITscope, Jarltech, Ingram Micro, BlueStar u. a.) über den gesamten Auftrag und wählt die Bezugsquelle nach den Einstandskosten: Warenwert + Fracht + Versicherung − Rabatt. Die verknüpfte Streckenbestellung (Dropshipping) geht an den Lieferanten, der direkt an Ihren Kunden liefert. Trading ruft dafür keine externen Dienste auf – es arbeitet mit den Angebotsdaten, die Ihre Lieferanten-Connectoren bereits in Business Central pflegen.
Der komplette Streckenprozess – vom Auftrag bis zur Rechnung
Bezugsquellenermittlung, Bestellanlage, Übertragung, Rückkanal und Rechnungsprüfung – ein Modul deckt den gesamten Dropshipping-Zyklus ab.
Null Klicks bis zur Bestellung
Der manuelle Weg – Portale öffnen, Preise vergleichen, Bestellung abtippen – entfällt komplett. Vom Marktplatz-Auftrag bis zur fertigen Lieferantenbestellung ist kein einziger Klick nötig.
Der günstigste Gesamtpreis
Trading vergleicht Einstandskosten über den gesamten Auftrag: Ware + Fracht + Versicherung − Rabatt. Es gewinnt der günstigste Lieferant – nicht der gewohnte.
Streckengeschäft eingebaut
Die Bestellung ist mit dem Verkaufsauftrag verknüpft, der Lieferant liefert direkt an Ihren Kunden – der Wareneingang bucht die Lieferung an den Kunden gleich mit.
Der komplette Rückkanal
Auftragsbestätigung, Tracking, Wareneingang und Seriennummern kommen vom Lieferanten automatisch in den Beleg zurück – Sie sehen jederzeit, wo die Sendung steht.
Automatische Rechnungsprüfung
3-Way-Match: Lieferantenrechnungen werden gegen den bestellten Wert geprüft. Stimmt alles, läuft es durch – gemeldet werden nur Überschreitungen.
Freigabemappe als Arbeitsliste
Was ein Gate anhält, sammelt sich an einer Stelle: älteste zuerst, mit Wartezeit und aktueller Preisdrift. Benachrichtigt wird nur bei blockierten Läufen – kein Mail-Spam.
Automatik ist eine Leiter, kein Schalter
Jede Stufe tut alles, was die darunter tut, und einen Schritt mehr – Sie steigen erst hoch, wenn das Protokoll zeigt, dass die Entscheidungen stimmen. Die Gates gelten auf jeder Stufe, und der Not-Aus-Schalter sperrt jede Übertragung sofort.
| Stufe | Entscheidet & protokolliert | Legt Bestellung an | Überträgt an den Lieferanten |
|---|---|---|---|
| Aus | – | – | – |
| Simulieren | Ja | – | – |
| Bestellung anlegen | Ja | Ja | – |
| Übertragen nach Freigabe | Ja | Ja | nach Ihrer Freigabe |
| Vollautomatik | Ja | Ja | Ja |
Fünf Einkaufs-Gates. Plus ein Risiko-Gate.
Jedes Gate prüft eine Grenze, jedes ist einzeln aktivierbar – und jedes hinterlässt ein eigenes, lesbares Ergebnis im Protokoll. Kein pauschales „abgelehnt“.
Mindestmarge
Kein Verkauf unter Ihrer Mindestmarge: Fällt der Auftrag unter die geforderte Marge, stoppt der Lauf – mit dem errechneten Wert im Protokoll.
Preisabweichung bei Versand
Weicht der Preis beim Übertragen vom Angebot der Simulation ab, wird angehalten – statt stillschweigend teurer bestellt.
Angebotsalter
Veraltete Angebotsdaten – etwa nach einem ausgefallenen Import – führen nicht zu Blindbestellungen zu Preisen von gestern.
Auftragswert-Limit
Ungewöhnlich große Aufträge warten grundsätzlich auf einen Menschen – egal wie gut die Marge aussieht.
Tageslimit je Lieferant
Deckelt das Bestellvolumen pro Kreditor und Tag – die Versicherung dagegen, dass fehlerhafte Daten ein Budget leeren, bevor jemand eine Benachrichtigung liest.
Risiko-Gate gegen Bestellbetrug
Neukunden auf Rechnung ohne Vertrauensmerkmal – vertrauenswürdige Zahlungsart wie PayPal oder Vorkasse, Marktplatz-Garantie oder bezahlte Rechnungshistorie – werden angehalten statt beliefert: der eingebaute Vorkasse-Workflow. Dazu eine Sperrliste für E-Mail-Domains, E-Mail-Adressen und Lieferadressen aus echten Betrugsfällen.
Jede Entscheidung hat ein Protokoll
Für jeden Lauf sehen Sie, welche Lieferanten geprüft wurden, wer gewonnen hat – und warum die anderen nicht. Auch jede unterbliebene Bestellung steht mit ihrem Grund im Beschaffungsprotokoll.
Automatische Lieferantenbestellung – FAQ
Wie wählt Trading den Lieferanten aus?
Über die Einstandskosten des gesamten Auftrags: Warenwert + Fracht + Versicherung − Rabatt. Es gewinnt der günstigste Gesamtpreis über alle angebundenen Lieferanten-Connectoren – nicht der gewohnte Lieferant und nicht der niedrigste Stückpreis einer einzelnen Zeile.
Muss ich sofort vollautomatisch bestellen lassen?
Nein. Die Automatik ist eine Leiter: Simulieren → Bestellung anlegen → Übertragen nach Freigabe → Vollautomatik. Jede Stufe ist einzeln aktivierbar, die Sicherheits-Gates gelten auf jeder Stufe, und ein Not-Aus-Schalter sperrt jede Übertragung sofort.
Wie schützt Trading vor Bestellbetrug?
Das Risiko-Gate hält Neukunden auf Rechnung ohne Vertrauensmerkmal an, statt sie zu beliefern – der eingebaute Vorkasse-Workflow. Vertrauensmerkmale sind eine vertrauenswürdige Zahlungsart wie PayPal oder Vorkasse, eine Marktplatz-Garantie oder eine bezahlte Rechnungshistorie. Zusätzlich gibt es eine Sperrliste für E-Mail-Domains, E-Mail-Adressen und Lieferadressen aus echten Betrugsfällen.
Was passiert nach der Bestellung?
Der Rückkanal übernimmt: Auftragsbestätigung, Tracking, Wareneingang und Seriennummern kommen automatisch in den Beleg zurück. Die Lieferantenrechnung wird per 3-Way-Match gegen den bestellten Wert geprüft – gemeldet werden nur Überschreitungen.
Wie behalte ich angehaltene Aufträge im Blick?
In der Freigabemappe: eine Arbeitsliste mit den ältesten Läufen zuerst, der bisherigen Wartezeit und der aktuellen Preisdrift. Benachrichtigt werden Sie nur bei blockierten Läufen – kein Mail-Spam bei jedem erfolgreichen Lauf.
Braucht Trading die Price Engine?
Nein. Beide bewerten Lieferantenangebote, aber zu verschiedenen Zwecken: Die Price Engine kalkuliert im Voraus Verkaufspreise, Trading wählt im Moment des Kundenauftrags die Bezugsquelle. Sie ergänzen sich, setzen einander aber nicht voraus.
Was sind die Voraussetzungen?
Microsoft Dynamics 365 Business Central Cloud (ab Version 28), der kostenlose merchantCENTRAL Hub und mindestens ein Lieferanten-Connector mit Angebotsimport – zum Beispiel ITscope, Jarltech, Ingram Micro oder BlueStar. Lizenziert wird pro Mandant, eine Demo ist verfügbar.
Ist Trading schon im Microsoft AppSource verfügbar?
Noch nicht – die Veröffentlichung im Microsoft AppSource ist in Vorbereitung. Bis dahin zeigen wir Ihnen Trading gern persönlich: Kontakt aufnehmen und eine Demo anfragen.
Handbuch & Online-Hilfe
Das vollständige Benutzerhandbuch als PDF – von der Ersteinrichtung über Automatikstufen und Sicherheits-Gates bis zur Rechnungsprüfung. Die Online-Hilfe ist stets aktuell und aus Business Central direkt erreichbar.
Benutzerhandbuch (PDF)
Ersteinrichtung, Automatikstufen, Sicherheits-Gates, Freigabemappe, Beschaffungsprotokoll, Rückkanal und Rechnungsprüfung – Schritt für Schritt erklärt.
Online-Hilfe
Hilfeseiten zu jeder Seite des Moduls – in Business Central über das Fragezeichen-Menü direkt aufrufbar, immer auf dem aktuellen Stand.
Trading kennenlernen – bevor es im AppSource landet
Die Veröffentlichung im Microsoft AppSource ist in Vorbereitung. Fragen Sie eine Demo an – wir zeigen Ihnen Trading mit Ihren Lieferanten und begleiten die Einrichtung von der Simulation bis zur Vollautomatik.