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Versandlabels direkt aus dem Beleg – die merchantCENTRAL Versand-Connectoren im Überblick

Der Versandprozess ist häufig der Punkt, an dem Medienbrüche entstehen: Belege in Business Central, Labels im Portal des Dienstleisters, Tracking-Nummern irgendwo dazwischen. Die Versand-Connectoren von merchantCENTRAL holen diesen Schritt zurück in den Beleg – ohne separates Versandtool. Dieser Beitrag zeigt, wie das funktioniert und welche Dienstleister angebunden sind.

Das Problem mit dem Portalwechsel

In vielen Lägern läuft der Versand zweigleisig: Auftrag und Lieferschein entstehen in Business Central, das Versandlabel wird jedoch im Webportal des jeweiligen Dienstleisters erzeugt. Adressdaten werden abgetippt oder kopiert, die Tracking-Nummer anschließend von Hand zurück in den Beleg übertragen. Das kostet Zeit, erzeugt Tippfehler und macht den Versandstatus schwer nachvollziehbar – besonders, wenn mehrere Carrier parallel im Einsatz sind.

Die Versand-Connectoren von merchantCENTRAL setzen genau hier an: Der Versand wird zum integralen Bestandteil des Belegprozesses in Business Central.

Label-Erzeugung direkt aus dem Beleg

Aus der Lieferung oder dem Versandbeleg heraus lässt sich das Label direkt anfordern. Die relevanten Daten – Empfängeradresse, Gewicht, Anzahl der Packstücke, gewünschter Service – stehen im Beleg bereits zur Verfügung und werden an den Dienstleister übergeben. Im Gegenzug kommen Label und Sendungsdaten zurück in das System.

Der Ablauf im Überblick:

  • Daten aus dem Beleg werden ohne erneute Eingabe übernommen.
  • Das Label wird erzeugt und steht zum Druck bereit.
  • Die Tracking-Nummer wird automatisch am Beleg hinterlegt.
  • Sendungsstatus lassen sich nachverfolgen und in den weiteren Prozess einbinden.

Damit entfällt der manuelle Wechsel zwischen Business Central und dem Carrier-Portal.

Unterstützte Versanddienstleister

Die Connectoren decken die im DACH-Raum gängigen Dienstleister ab. Angebunden sind unter anderem:

  • DHL und DHL Express
  • DPD
  • GLS
  • Hermes
  • UPS
  • Rhenus

Welche Services und Optionen im Einzelnen verfügbar sind, hängt vom jeweiligen Vertrag mit dem Dienstleister ab – etwa Express-Versand, Auslandssendungen oder zusätzliche Versandoptionen. Die Connectoren bilden die Schnittstelle, die diese Optionen in den Beleg bringt.

Mehrere Carrier nebeneinander

Kaum ein Händler arbeitet ausschließlich mit einem einzigen Dienstleister. Pakete, Sperrgut, Expresssendungen und Auslandslieferungen landen oft bei unterschiedlichen Carriern. Da die Connectoren modular aufgebaut sind, lassen sich mehrere Dienstleister parallel betreiben. Die Auswahl des passenden Carriers richtet sich nach den Vorgaben des Versandprozesses – beispielsweise nach Zielland, Gewicht oder Servicelevel.

Weil alles im selben System läuft, bleibt der Überblick erhalten: Welche Sendung über welchen Dienstleister geht und mit welcher Tracking-Nummer, ist direkt am Beleg ersichtlich.

Eingebettet in den Multi-Channel-Prozess

Der Versand steht nicht für sich allein. In einem Multi-Channel-Umfeld stammen Bestellungen von Marktplätzen wie Amazon, eBay, Otto oder Kaufland sowie aus Shop-Systemen wie Shopify und Shopware. merchantCENTRAL führt diese Aufträge in Business Central zusammen – und der Versand ist der konsequente nächste Schritt in derselben Kette.

Das bringt einen praktischen Nebeneffekt: Tracking-Informationen, die beim Label-Druck entstehen, können an die Verkaufskanäle zurückgemeldet werden. Marktplätze erwarten zeitnahe Versandbestätigungen mit Sendungsverfolgung – ein durchgängiger Prozess erfüllt diese Anforderung, ohne dass Daten manuell nachgepflegt werden müssen.

Ereignisbasiert und ohne Insellösung

Die Versand-Connectoren folgen demselben Grundprinzip wie die übrigen Module von merchantCENTRAL: Sie arbeiten ereignisbasiert und direkt in Business Central, statt eine separate Software danebenzustellen. Das reduziert Schnittstellen, hält die Daten an einem Ort und macht den Versandprozess für die Anwender im Lager nachvollziehbar.

Fazit

Mit den Versand-Connectoren wird das Label-Drucken zum normalen Belegschritt in Business Central. Adressdaten müssen nicht doppelt erfasst, Tracking-Nummern nicht von Hand übertragen werden. Wer mehrere Dienstleister einsetzt und Multi-Channel-Vertrieb betreibt, profitiert von einem durchgängigen Prozess – von der Bestellung über die Lieferung bis zur Versandbestätigung an den Kanal.